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Unter dem Begriff preußische Kronjuwelen wird die Sammlung einer Reihe von königlichen Insignien zusammengefasst, die als Symbole die Macht der Hohenzollern-Herrscher seit 1701 darstellen sollten. Charakteristisch für diese Kronjuwelen ist ihre dem Image vom höfisch-materiell sich oft eher bescheiden darstellenden altpreußischen Staat entsprechende zurückhaltende Ausformung.

Als preußische Kronjuwelen bedeutsam sind vor allem die goldene, heute nahezu juwelenlose Königskrone des ersten Preußen-Königs Friedrich I. und die achtbügelige "Hohenzollern-Krone" Wilhelms II., die wegen ihrer wilhelminischen Pracht ( 18 Großbrillanten, über 140 Diamanten sowie Perlen und Saphire) aus den Rahmen preußischer Bescheidenheit fällt. Ferner gehören zur Sammlung der Kroninsignien unter anderem Szepter, Reichsapfel und Reichsschwert Friedrichs I. sowie Szepter und Kurhut von Kurbrandenburg.

Die während der Königszeit im Berliner Schloss aufbewahrten Kronjuwelen wurden zum größten Teil 1927 im Rahmen der "Fürstenabfindung" der Familie des 1918 abgesetzten deutschen Kaisers und preußischen Königs als Privatbesitz übereignet. Nach ihrer Aufbewahrung im Schlösschen Monbijou (Berlin) wurden die meisten Insignien 1944 zunächst nach Ostpreußen und dann nach Thüringen zur Aufbewahrung verlagert. US-Truppen sicherten sie 1945 und re-übereigneten sie wenig später. Die Hohenzollern-Krone wurde 1945 in einer westfälischen Dorfkirche gefunden und 1948 ebenfalls zurückgegeben. Seitdem befinden sich die Kronjuwelen auf Burg Hohenzollern, dem Stammsitz der Preußen-Königsfamilie im schwäbischen Hechingen.

Lexikon

Die schwedischen Kronjuwelen, die der auch Reichsregalien genannt werden, umfassen Krone, Szepter, Reichsapfel, Reichsschlüssel, Schwerter ein Salbungshorn und einige, andere Gegenstände- Sie sind das äußere Zeichen der Königswürde und werden, dementsprechend, für Krönungszeremonien verwendet. Die Traditionen reichen bis ins Mittelalter zurück und die Reichsregalien wurden von einem kirchlichen Würdenträger übergeben. Seit der schwedischen Verfassung von 1809 wurden die Kronjuwelen bei der jährlichen Eröffnung des Reichstages bis zum Jahre 1975 verwendet. mehr...
Die dänische Kronjuwelen symbolisieren die Monarchie Dänemarks. Die Aufbewahrung der dänische Kronjuwelen befindet sich im ehemaligen Lustschloss Rosenborg von König Christian IV in der Hauptstadt Dänemarks Kopenhagen. Das heutige Museum präsentiert die Geschichte der dänischen Monarchie von der Amtszeit König Friedrich dem II (1559-1588) bis zur Amtszeit Friedrich VII (1848-1863). Im Schloss Rosenborg werden sowohl die Regalien der dänischen Monarchie wie die drei Kronen, das Zepter von 1648, der Reichsapfel von 1648, der zur Salbung benötigten Ampulla und der Krönungsdegen Friedrichs III von 1643 als auch die dänische Kronjuwelen späterer Monarchen wie der Königin Alexandrine Gemahlin König Christian X (1912-1947) ausgestellt. Als ältestes Objekt der Krönungsinsignien wird das Reichsschwert von 1551 des Königs Christian III (1534-1559) im Schloss Rosenborg ausgestellt. mehr...
Bei Blattgold handelt es sich um eine aus hochgoldhaltige Legierung hergestellte Folie, die sehr dünn ist. Es wird hauptsächlich dazu genutzt, um Gegenständen, die nicht metallisch sind, zu vergolden, sodass sie letztendlich von echtem Gold nicht mehr zu unterscheiden sind. Die Herstellung wird mit vom Goldschläger mit einem Federhammer vorgenommen. Es gibt unterschiedliche Stärken des Blattgoldes. So gibt es Stärken von 100 bis 1000 Nanometer und kann somit ganz dünn hergestellt werden. Für die Herstellung werden Zusatzstoffe, wie zum Beispiel Platin, Kupfer oder Silber benötigt. mehr...
Der Goldschmied ist eines der ältesten Handwerke, um Werkstoffe wie Gold, Edelmetall, Diamanten, Kristallen und Natursteinen Schmuck  herzustellen. Für den Beruf ausüben zu können benötigt der Goldschmied neben einem ausgeprägten handwerklichen Geschick viel Kreativität, um unscheinbare Werkstoffe oder hochwertiges Gold und Edelmetall in ein kunstvolles Meisterwerk bzw. Schmuckstück zu verwandeln.
Zahlreiche Metalle werden beim Goldschmied noch unmittelbar direkt vor Ort bearbeitet - ob nun in geschmolzener Form oder in gewalzter Form, das spielt keine wesentliche Rolle, da alle Teile zusammengefügt ein einzigartiges Schmuckstück hervorbringen. mehr...
Antwerpen gilt als bedeutendster internationaler Handelsplatz für Diamanten und verfügt über eine lange Tradition in diesem Geschäft. In der belgischen Stadt werden heute rund sechzig Prozent aller weltweit gehandelten Rohdiamanten verkauft. Der Diamantengroßhandel hat in Antwerpen sein Zentrum in der Hovenierstraat. An dieser Adresse und in der näheren Umgebung sind rund 1.600 Firmen ansässig, die sich mit dem Kauf, Vertrieb und der Weiterverarbeitung von Rohdiamanten beschäftigen. mehr...

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